Nadine berichtet: Unsere 1. Faschingsumzug
Am Sonntag, den 2. März 2025, der Faschingsumzug in Forchheim war einem besonderen Kunststudio Erlebnis! Zu allem Glück war das Wetter perfekt! Hier lesen Sie Nadine’s Eindrücke:
“Vor dem Start waren wir alle nervös. Die Eltern haben sich Sorgen um unsere Kleinen gemacht. Sie sind vier oder fünf Jahre alt. Sie können sich vorstellen, wie das war! Die älteren Kinder waren besorgt wegen der Süßigkeiten. „Würden sie etwas bekommen oder mussten sie wirklich alles an das Publikum und die Zuschauer verschenken?“ Nadine war besorgt um alle.
Fast alle sind angekommen. Während der Vorbereitungen war das ganze Team aktiv.
Die Praktikantinnen und Praktikanten schminkten die Kinder, der Vater einer Schülerin organisierte ein großes Auto, um die Kostüme zu transportieren. Einige waren mit Essen und Trinken beschäftigt. Nadine beantwortete plötzliche Fragen wie: “Nadine, Hilfe! Emilia ist in die Kacke getreten. Wie reinigt man die Sohle eines Schuhs?” Zum Glück war das das Schlimmste, was während der Vorbereitung passiert ist!
Unsere Nummer war 37. von 42 Teilnehmer, also mussten wir nach dem „offiziell“ Start 20 Minuten lang auf unseren Ausgang warten. Die Kinder hatten es in diesen Minuten am schwersten.
Aber sobald die Prozession begann, war die Energie überwältigend und es machte Spaß und alle Ängste verschwanden. Die Blicke und Reaktionen der Zuschauer gaben Kraft zum Weitermachen. Freude und Positivität lagen in der Luft!
Unser kreativer Ausgang hat viele Leute zum Staunen gebracht!
Große Taten entstehen aus den kleinen Handlungen der Menschen.
Ohne die Hilfe und Teilnahme jedes einzelnen Teammitglieds wäre unser Fest nicht möglich gewesen. Selbst ein Lächeln trägt bereits zur Unterstützung bei. Worte der Dankbarkeit reichen nicht aus, um auszudrücken, wie wertvoll und wichtig dies für uns ist.
Die Teammitglieder des Studios – die Schwester, ihr Freund, die Mutter, treue Freunde und Eltern, die Fahnen trugen, Wagen zogen und einfach ihre Freude teilten – verdienen aller höchstes Lob. Die Eltern haben sich vorbildlich engagiert.
Unsere Praktikantinnen übernahmen die schwierigste Aufgabe und vollendeten alle Kostüme.
Lubov @razvivashki_ot_liubashki nähte die Hüte. Die Fotografin @nadjakunz.foto hielt wundervolle Momente fest.
Natürlich kann jedes große Projekt nicht ohne kleine oder große Fehler umgesetzt werden. Wichtig ist, alles zu analysieren und beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Hier ist, was an unserem Faschingstag ungeplant passiert ist und wie wir Lösungen gefunden haben:
1. Wir hatten vereinbart, dass die Kinder ihre Hüte sofort abnehmen können, sobald sie Druck ausüben oder Unbehagen verursachen. Es stellte sich heraus, dass fast alle Kinder die Hüte von Anfang bis zu Ende trugen.
2. Die 15 kg Süßigkeiten waren schon nach dem ersten Kilometer weg. Nächstes Mal wird jedes Kind eine Tüte mit Süßigkeiten bekommen, die es über die gesamte Strecke verteilen soll.
3. Wir konnten ein Kostüm nicht reparieren, aber da ein paar Teilnehmer nicht kamen, gab es glücklicherweise ein freies Kostüm, das passte.
4. Als ein Auge abfiel, war es für Nadine wichtig, dass die Erstellerin der Maske es nicht sah und nicht enttäuscht wurde. Glücklicherweise hatten wir eine Heißklebepistole mit Akkus dabei, die uns rettete.
5. Ein Tritt in einen Hundehaufen brachte ein Kind fast aus der Fassung, aber wir lachten, schabten die Schuhe am Gras ab, und das half.
6. Tränen passieren. Stress. Emotionen. Ein Mädchen weigerte sich, ihr Kostüm anzuziehen, und die Mutter kam zur Hilfe und marschierte selbstbewusst die ganze Strecke im Kostüm, das ihre Tochter meisterhaft verweigerte.
7. Viele Teilnehmer machten tolle Videos, die wir uns immer wieder ansehen und die schönen Momente in Erinnerung rufen werden.
8. Die Musikbox spielte ein paar Stunden lang auf maximaler Lautstärke. Nächstes Mal werden wir für zusätzliche Akkus sorgen.
9. Die Maskenkostüme stellten sich als zu lang heraus, was sich während des Laufens zeigte. Die Kinder machten Pausen und meisterten es super gut.
10. Es ist wichtig zu erwarten, dass immer etwas mit den Teilnehmern passieren kann. Nadine wusste, dass 3-4 Teilnehmer ausfallen würden, also war sie nicht enttäuscht.
11. Glücklicherweise war die Registrierung nur eine Formalität, und die Organisatoren fanden selbst Nadine, setzten ein Häkchen und überreichten ihr feierlich eine Flasche Champagner mit einem Foto der Organisatoren @narrischesiedler.
Das war spektakulär.”
Deine Nadine
Nach dem Fest erhielt Nadine viele Kommentare darüber, wie überraschend es war zu sehen, wie groß das Studio ist und wie ernst es von den Eltern genommen wird. Ja, das ist wahr. Und darauf sind wir stolz!